Excel ist ein guter Start, aber NIS2 verlangt mehr: revisionssichere Nachweise, klare Verantwortungen, verbindliche Workflows und Echtzeit-Transparenz. Genau hier punkten spezialisierte Lösungen wie GRASP. Aber mal generell: Umsetzung von NIS2 mit Excel: Gute Lösung oder riskanter Umweg? Das lesen Sie hier.
Warum überhaupt vom Excel-Ansatz weg?
Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Unternehmen zu Cyber Risk Management, Corporate Accountability, Reporting mit Fristen (24/72/30) und Business Continuity. Mit Excel erhalten Sie zwar schnell Übersicht (Rollenlisten, Aufgaben, Meilensteine, Nachweise), doch in der Praxis stoßen Tabellen schnell an Grenzen:
- Fragmentierung: Versionen kursieren parallel, Zustände sind unklar.
- Kein Live-Status: Fortschritte werden erst sichtbar, wenn jemand manuell aktualisiert.
- Audit-Risiko: Nachweise liegen verstreut, Änderungen sind nicht revisionssicher.
- Skalierung: Mehr Standorte/Teams bedeuten mehr Dateien und mehr Abstimmungsaufwand.
- Haftung: NIS2 macht Leitungspflichten messbar – eine bloße Tabellenzuweisung reicht nicht.

Welche Softwarelösungen aus Deutschland können NIS2 umsetzen?
Beispielsweise die Lösung GRASP German GRC. Diese Lösung der DextraData GRC Technologies ist auf Richtlinien wie NIS2 spezialisiert.
Warum GRASP? Sieben Praxisgründe
1) Zertifizierungsfähig arbeiten: ohne Scheinsicherheit
GRASP erteilt keine Zertifizierung. Es schafft den Prüfzyklus (PDCA) und die Evidenzen, mit denen Sie Audits bestehen (z. B. ISO 27001, IT-Grundschutz, BCM). Externe Auditorinnen und Auditoren greifen auf strukturierte Nachweise zu: Risikoanalysen, Asset-Bewertungen, Maßnahmen, Freigaben.
2) PDCA im Werkzeug verankert
Plan–Do–Check–Act ist gelebter Prozess: Risiken, Kontrollen, Audits, Feststellungen, Maßnahmen und Reviews sind prozessual verknüpft statt vereinzelt. Kontinuierliche Verbesserung ist nachvollziehbar, statt über mehrere Excel-Sheets verteilt.
3) Integriertes Audit-Management
Interne Audits mit Scope, Prüfpunkten, Rollen (Erstellung/Genehmigung), E-Mail-Benachrichtigungen, Freigabe-Workflow und Auswertung. Findings und Maßnahmen sind direkt verknüpft – keine Medienbrüche.
4) Eine Maßnahme für mehrere Domänen
Eine technische Härtungsmaßnahme wirkt oft zugleich in ISMS und BCM. In GRASP wird sie einmal angelegt, mehrfach genutzt. Zentrale Abarbeitung in Listen, Kalender, Kanban mit Status „offen / in Bearbeitung / abgeschlossen / überfällig / pausiert“.
5) Rollen- und Rechtemodell
Feingranular: Jede Person sieht eigene Feststellungen, Maßnahmen und Aufgaben; Admins Gesamtübersicht. Das verhindert Überladung und erfüllt Need-to-know.
6) Operativer Takt statt Aktionismus
Aufgabenmanagement mit Fristen und Benachrichtigungen (geplante Kopplung Tasks ↔ Maßnahmen). Ergebnis: Execution-Disziplin – wer macht was bis wann – genau das, woran Excel-Setups oft scheitern.
7) Nicht jedes Mal von vorn anfangen
GRASP führt Risiken, Audits, Feststellungen und Maßnahmen im PDCA-Zyklus fort. Maßnahmen gelten modulübergreifend, Evidenzen bleiben verknüpft. Nächste Audits starten mit dem aktuellen Stand. Nicht bei null.

Wie genau hilft GRASP direkt bei der NIS2-Umsetzung?
- Risikomanagement: Risikoanalyse, Asset-Bewertung, Behandlungspläne, Aggregation und Nachverfolgung → Risikosteuerung nachweisbar.
- Corporate Accountability: Rollen, Freigaben, Audit-Trail, Reports → Leitungspflichten belegbar.
- Reporting/Meldefähigkeit: Prüfzyklen, Vorbereitungs-Audits, Feststellungen/Maßnahmen mit Uhr und Owner → Fristen und Qualität beherrschbar.
- Business Continuity: Eigenes BCM-Modul (BIA/BCP/DR) mit Wiederverwendung von Maßnahmen.
- Evidenz & Prüfspur: Kommentare, Freigaben, E-Mails, Kalender → auditierbare Nachweise statt Dokumentenchaos.
Was kann GRASP nicht?
- Keine Zertifizierung auf Knopfdruck: Externe Audits bleiben Pflicht – das Tool strukturiert, beschleunigt und belegt.
- Kein sinnloses Feature-Feuerwerk: Das stärkste Argument ist Benutzbarkeit und Einfachheit – dadurch höhere Akzeptanz in den Fachbereichen.
Was ist GRASPs konkreter Mehrwert gegenüber Excel?
- Wiederverwendung von Maßnahmen über Module (ISMS/BCM) hinweg. Ohne Duplikate.
- Workflow: Erstellen → Freigeben → Auswerten – statt E-Mail-Ping-Pong.
- Benachrichtigungen & Kalender statt Terminschulden.
- Rollen statt „alle sehen alles“ – klar, sicher, skalierbar.
- Prüfzyklus das ganze Jahr – statt Jahresend-Feuerwehr vor dem Audit.
Excel hilft beim Ordnen. NIS2 verlangt jedoch Steuerung und Nachweisfähigkeit. Eine Softwarelösung wie GRASP macht aus Compliance-Pflicht steuerbare Resilienz inkl. mit PDCA, Workflows, Rollen, Audit-Trail und Wiederverwendung. Am Ende ist NIS2 mit Excel umzusetzen wie einen Krankenhausbetrieb mit Whiteboard und Post-its zu steuern. Für die Morgenlage reicht es: Namen notieren, Aufgaben verteilen, Häkchen machen. Spätestens beim Schichtwechsel, bei Notfällen, Medikamentenfreigaben und Lieferantenabstimmungen kippt das System: Informationen stehen doppelt, Freigaben fehlen, Fristen rutschen, niemand sieht den echten Status – und im Audit gibt es keine belastbare Spur.
Eine spezialisierte Lösung wie GRASP ist der digitale Leitstand: Rollen, Workflows, Benachrichtigungen, Wiederverwendung von Maßnahmen, revisionssichere Nachweise – alles an einem Ort und jederzeit sichtbar. Excel hilft beim Start, aber NIS2 verlangt Takt, Verantwortung und Prüfbarkeit im laufenden Betrieb. Wenn Compliance zum Wettbewerbsvorteil werden soll, führt am Leitstand kein Weg vorbei.
Nächster Schritt: Machen Sie mittels einer einfachen Prüfung einen ersten Check, ob Excel überhaupt in Frage kommt. Wir haben für Sie einen Checkliste erstellt, die Sie über folgenden Link herunterladen können.



